Bundesstiftung Aufarbeitung, Peter Leske
Veranstaltung
Land.Wirtschaft.Leben: “Wer die Bäuerin nicht ehrt” – Frauen in der Landwirtschaft seit 1945
Die erste Veranstaltung unserer Reihe "Land.Wirtschaft.Leben" findet am 16. April 2026 im Börde-Museum Burg Ummendorf statt.
Anlässlich des UN-Jahrs der Frauen in der Land- und Forstwirtschaft beleuchtet die Veranstaltung die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Frauen in der DDR-Landwirtschaft. Zwischen LPG, Familie und staatlichen Vorgaben sicherten sie Produktion und Versorgung – häufig unter engen politischen und persönlichen Rahmenbedingungen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und individuellen Handlungsspielräumen.
Zugleich richtet sich der Blick auf die Zeit nach 1989/90 bis in die Gegenwart: Welche Erfahrungen wirken bis heute fort, und was hat sich verändert?
Podium:
Mit Steffi Trittel (Agrar-Ingenieurin, ehem. Bürgermeisterin Hohe Börde), Uta Ruge (freie Autorin), Christel Panzig (Historikerin) u.a.
Begrüßung durch Dr. Franziska Kersten (Mitglied des Bundestags, Wahlkreis Börde-Salzlandkreis), Dr. Robert Grünbaum (Bundesstiftung Aufarbeitung), Johannes Beleites (Aufarbeitungsbeauftragter des Landes Sachsen-Anhalt)
Moderation:
Jessica Bock (Historikerin)
Programm:
16:30 Uhr: Kurzführung durch das Börde-Museum
18 Uhr: Podiumsdiskussion
Eine Kooperationsveranstaltung des Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt e.V., der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Gefördert mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
