Bundesstiftung Aufarbeitung
Veranstaltung
Land.Wirtschaft.Leben: Die Grenze beackern – Landwirtschaft an der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Die dritte Veranstaltung unserer Reihe "Land.Wirtschaft.Leben" findet am 18. September 2026 im Grenzmuseum Böckwitz-Zicherie statt.
Landwirte im Grenzgebiet waren zu DDR-Zeiten häufig von Enteignungen und Zwangskollektivierung betroffen, viele wurden zwangsumgesiedelt. Die Folgen für die stark heimatverbundenen Familien waren oft dramatisch. Es folgten Umbrüche nach der Wiedervereinigung und Ende der 2010er Jahren wurde das Gebiet im Kontext des Grüne-Band-Gesetzes erneut zu einem Feld der Auseinandersetzungen.
Im Gespräch soll die Frage gestellt werden, wie die historischen Enteignungserfahrungen und Zwangsmaßnahmen bis heute nachwirken. Was waren und sind die Besonderheiten für die Landwirtschaft entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze? Wie stehen die Chancen für ein gutes Zusammenspiel von Landwirtschaft, Naturschutz und Erinnerungskultur am Grünen Band?
Podium:
Jens Winter (Heimatforscher), Inge Jakobs (Zeitzeugin), Christian Wiegmann (Landwirt und Leiter Grünes Band, SUNK), u. a.
Moderation:
Ines Godazgar (Autorin und Journalistin)
Programm:
16:30 Uhr: Führung im Grenzmuseum Böckwitz-Zicherie mit Ulrich Langer (Zeitzeuge, ehemaliger Landwirt)
18:00 Uhr: Podiumsdiskussion
Im Anschluss wird zum Imbiss und Verweilen eingeladen.
Eine Kooperationsveranstaltung des Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Landesheimatbunds Sachsen-Anhalt e.V., der Konrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Gefördert mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Der Eintritt ist frei!
