Foto: LHBSA
Neuigkeit
Beginn des Projekts „Heimatforschernetz Burgenlandkreis“
Am 27. Mai 2026 wurde im Bergbaumuseum Deuben der Fördermittelbescheid übergeben ‐ und damit ist es offiziell: Das Heimatforschernetz Burgenlandkreis startet!
340.000 Euro Fördermittel der Europäischen Union fließen in ein Projekt, das Geschichte rettet, bevor sie verloren geht. Denn wie John Palatini, Geschäftsführer des Landesheimatbundes, sagte: „Das ist gefährdetes Kulturgut, ein Schatz, den wir retten möchten.“
Marco Tullner, Präsident des Landesheimatbundes Sachsen-Anhalt, brachte das Ziel auf den Punkt: „Es geht in dem Projekt darum, Heimatgeschichte zu digitalisieren und eine Gemeinschaft der Ortschronisten aufzubauen, um unsere Erfahrungen und Geschichten an kommende Generationen weiterzugeben.“
Im Mittelpunkt steht zunächst das industriekulturelle Erbe der Region: Fotos, Chroniken, Postkarten, Werkszeitungen und vieles mehr, das bislang unentdeckt in Kellern, Archiven und Privatbeständen schlummert, soll erschlossen, digitalisiert und dokumentiert werden.
Ein hochwertiger Buchscanner macht die fachgerechte Digitalisierung vor Ort möglich. Staatssekretär Sebastian Putz probierte das Gerät zur Fördermittelübergabe selbst aus und zeigte sich beeindruckt von Geschwindigkeit und Qualität.
Das Herzstück des Projekts ist eine offene Webplattform, auf der digitalisierte Materialien öffentlich zugänglich gemacht, mit Erinnerungen verknüpft und gemeinsam weiterentwickelt werden können.
Zur Fördermittelübergabe kamen Vertreterinnen und Vertreter aller Institutionen, die dieses Vorhaben mittragen und unterstützen. Den Fördermittelbescheid übergaben Staatssekretär Sebastian Putz und Elke Simon-Kuch (Landtagsabgeordnete für Weißenfels, Lützen und Teuchern) an Marco Tullner (Präsident des Landesheimatbundes), Stephan Uhlemann (Förderverein DokMitt), Ulrike Kalteich (Geschäftsstellenleiterin der Kulturstiftung Hohenmölsen) und Gudrun Jochmann (stellvertretende Vorsitzende des Deubener Bergbaumuseums).
